Verband Dienstleistungen Neuigkeiten
 
Herzlich Willkommen beim

Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes!

Der Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes (HOL) steht für die berufsständische Interessenvertretung der
Landwirtschaft und des ländlichen Raumes im Osnabrücker Land.
Als Partner vor Ort machen wir uns stark für die Interessen unserer über 4000 Mitglieder gegenüber Politik, Behörden, Verbänden,
Wirtschaft und Wissenschaft.
Wir begleiten unsere Mitglieder in allen Bereichen rund um die Landwirtschaft, die Agrarpolitik, den Agrarmarkt u.v.m.
Über unsere berufsständische Tätigkeit hinaus, beraten wir unsere Mitglieder auch in rechtlichen,
steuerlichen und sozialrechtlichen Belangen.

Hier finden Sie Aktuelles aus unserem Verband:
 
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ASP-Fall im Emsland – Biosicherheit prüfen

In unserem Nachbarlandkreis Emsland ist am Wochenende in einem Sauenbetrieb der Erreger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. 280 Sauen und 1500 Ferkel mussten am Sonntag gekeult werden.

Um den Betrieb wurde eine Sperrzone im Umkreis von zehn Kilometern eingerichtet. Diese reicht auch bis in den Landkreis Grafschaft Bentheim. In der Sperrzone gilt das Verbot, Schweine zu verbringen. Der Durchgangsverkehr bleibt erlaubt. Außerdem werden die 296 schweinehaltenden Betriebe stichprobenhaft untersucht.

Wir möchten Sie darum bitten, die Biosicherheitsmaßnahmen auf Ihrem Betrieb noch einmal zu überprüfen und strikt einzuhalten. In erster Linie sollte der Zugang zu den Ställen beschränkt werden. Jede/r, die/der den Stall betritt, hat betriebseigene Schutzkleidung zu tragen. Tote Tiere sollten außerhalb des Betriebsgeländes abgeholt werden. Außerdem sollten Schädlinge und Nager bekämpft werden. Insbesondere für Jäger gilt es, auf die Vermeidung der Einschleppung des ASP-Virus über Fahrzeuge, Kleidung, Hunde oder durch Tierkontakt zu achten. Speise- und Küchenabfälle sollten grundsätzlich nicht an Haus- und Wildschweine verfüttert werden.

Die Teilnahme am ASP-Früherkennungsprogramm ermöglicht es schweinehaltenden Betrieben, einen sogenannten Status zu erlangen. Damit können sie, sofern sie innerhalb der Sperrzone liegen sollten, leichter Schweine verbringen.
Bei diesem ASP-Früherkennungsprogramm können teilnehmende Betriebe bereits jetzt die Voraussetzungen dazu erfüllen. Dabei wird der Betrieb zweimal jährlich kontrolliert und es wird wöchentlich eine Untersuchung von verendeten Schweinen durchgeführt. Ziel ist es, bei Ausbruch der ASP bei Wildschweinen Schweine weiterhin verbringen zu können. Näheres hierzu erfahren Sie im Infoblatt des LAVES "Informationen für schweinehaltende Betriebe" zum freiwilligen ASP-Früherkennungsprogramm": Afrikanische Schweinepest | Tierseucheninfo (niedersachsen.de).

Da das Virus in einem Hausschweinebestand aufgetreten ist, ist der Ackerbau aktuell nicht von Restriktionen betroffen.

Das Landvolk erwartet von den Schlachtbetrieben, dass die aktuelle Situation nicht für anstehende Preisverhandlungen ausgenutzt wird. „Wir werden alles tun, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Offenbar ist der Erreger aber einfach da. Deshalb ist größte Vorsicht auf den Höfen geboten“, sagt Jörn Ehlers, Vizepräsident des Niedersächsischen Landvolkes.

  
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Hilfe für die Ukraine
 

Auch weiterhin beschäftigt der Krieg in der Ukraine die Menschen in Deutschland - auch an uns aus der Landwirtschaftsbranche geht das nicht spurlos vorbei. Die letzten Tage und Wochen haben gezeigt, wie wichtig weltweit Landwirtschaft für die Versorgungssicherheit ist. 

Mit der DEULA-Nienburg hat das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) schon seit einiger Zeit Kontakt, hierüber ist auch ein direkter Draht zum ukrainischen Bauernverband entstanden. Damit die Landwirtschaft vor Ort in der Ukraine wieder angekurbelt werden kann, sind diese auf landwirtschaftliche Güter aus anderen Ländern angewiesen. Benötigt wird unter anderem Saatgut, Arzneimittel für Kühe und Schweine, aber auch jegliches Stallzubehör. 

Daher unterstützen wir als HOL den Aufruf der DEULA-Nienburg und des FML, sich bei der Sammlung dieser Sachspenden gerne zu beteiligen. Hier finden Sie die Liste des ukrainischen Bauernverbands, die aufzeigt, was genau benötigt wird: Liste landwirtschaftliche Hilfsgüter

Wenn Sie einzelne Güter an die Ukraine abgeben können, melden Sie sich gerne bei Bernd Antelmann von der DEULA-Nienburg.  

Tel.: +49 (0) 50 21 / 97 28 – 0
Email: info@deula-nienburg.de

Herr Antelmann koordiniert aktuell eine Sammelaktion, um die landwirtschaftlichen Hilfsgüter in die Ukraine zu bringen und an den Bauernverband vor Ort zu übergeben.

Wir können als Branche hier gemeinsam viel leisten und erreichen, um die Menschen und die Landwirtschaft in der Ukraine zu unterstützen. 

FML

Unterkünfte

Wer eine Unterkunft für Geflüchtete anbieten kann, kann sich über folgenden Link registrieren: Unterkunft Ukraine (unterkunft-ukraine.de).

Spenden

Natürlich kann auch weiterhin Geld gespendet werden. Eine Übersicht über verschiedene Spendenorganisationen stellt das Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen bereit: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI

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